Krone investiert in den Standort Werlte

Krone investiert in den Standort Werlte

29. November 2016

Industrialisierung, Digitalisierung und Service im Fokus

Werlte, im November 2016 – Die Krone Nutzfahrzeug Gruppe plant in Werlte den Neubau einer hochmodernen Beschichtungsanlage. So will Krone auf dem Gelände an der Bernard-Krone-Straße den Bau einer rd. 16.000 qm großen Halle realisieren. In die 120 x 130 m und in Teilen bis zu 16 m hohe Halle wird zukünftig das sogenannte Oberflächenzentrum mit integriertem, vollautomatischen Chassislager installiert.

„Mit der neuen Beschichtungsanlage bringen wir den Standort Werlte auf den technisch besten Stand der Industrialisierung, der aktuell realisierbar ist“, so Bernard Krone.

Krone wird das auch bisher angewandte Beschichtungskonzept KTL plus Pulver (Kathodische Tauchlackierung plus abschließender Pulverbeschichtung) in einer neuen Anlage weiter optimieren und automatisieren. Die neue Beschichtungsanlage wird insbesondere den neuesten Umweltaspekten gerecht und führt zu einer Reduzierung der Emissionen am Standort. So wird z.B. das Abgas der neuen Einbrennöfen in einer thermischen Abgasnachbehandlung so behandelt, dass Geruchsemissionen und der Energiebedarf sehr stark reduziert werden. Krone leistet hier einen entscheidenden Beitrag zur CO2-Reduzierung. Die Abwasserbehandlung entspricht auch den modernsten Erkenntnissen.

Für das komplett neue Oberflächenzentrum plant Krone Investitionen in Höhe von 35 bis 40 Mio. Euro. Dabei bildet die neue Beschichtungsanlage einen Teil des Masterplans für den Standort Werlte, für den Krone Gesamt-Investitionen in Höhe von rund 50 Mio. Euro veranschlagt hat. Ebenfalls zum Masterplan gehört der bereits fertiggestellte Neubau des Krone Used Gebäudes inklusive Werkstatt.

Verbesserte Logistik und geringere Geräuschemissionen durch den Verkehr

Darüber hinaus will Krone eine neue Werkszufahrt realisieren; so soll der Werksverkehr über die Kasernenstraße erfolgen; dadurch wird die Bernard-Krone-Straße in ihrer Verkehrsbelastung nachhaltig entlastet und damit auch die Geräuschemission deutlich reduziert. Auch die Auslieferung soll verlagert werden und erhält eine direkte Zufahrt auf die Umgehungsstraße; ebenfalls neu überplant werden die verschiedenen Anlieferungsbereiche des Standortes Werlte.

Zudem in Planung ist eine neue, moderne Montagelinie mit höherem Automationsgrad für zukünftige Fahrzeuggenerationen.

Mit Hilfe des Masterplans, der den Arbeitstitel „Progress 2020“ trägt und der bis Ende 2020 realisiert werden soll, will Krone den Produktionsstandort Werlte nachhaltig ausbauen und sichern.

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Ingo Lübs
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